Anne Isenberg ist in Köln geboren. Dort studierte sie zunächst Schulmusik mit den Hauptfächern Chor- und Orchesterleitung, dann Cembalo bei Hugo Ruf. 1984 ging Anne Isenberg nach Amsterdam zum Studium der Alten Musik bei Bob van Asperen. Die Arbeit am Hammerflügel mit Richard Fuller in Wien ließ dieses Instrument zu einem der Schwerpunkte ihrer Tätigkeit werden. 1984 bis 1997 assistierte sie u.a. an der Staatsoper Stuttgart im Bereich der Alten Musik auch unter der Leitung von Dennis Russel Davies, Nicholas Kok und Werner Erhardt. Produktionen des SWR im Bereich der Neuen Musik und die Zusammenarbeit mit einigen Sängern der Musik der Jahrhunderte sind nachhaltig in den Arrangements der von Anne Isenberg szenisch gestalteten Konzertabende spürbar. Zur Erarbeitung auch bisher nicht aufgeführter Werke gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Gambisten und Cellisten Helge Voit 1997 das Instrumentalensemble affetti strumentali. Programme des 17. Jahrhunderts, Musik verbunden mit Literatur, Szene und Licht, präsentieren Bekanntes - und Unbekanntes - in vielfältigem Gewand.

 

Seit 2007 konzentriert sich in der Gemeinsamkeit mit den Sängerinnen und Sängern des Vocalensembles cantar e suonar die Arbeit an frühbarocker und barocker Vocalmusik Orlando und Ferdinando di Lassos, Heinrich Schütz‘ und William Byrds. Zur Zeit entsteht ein zweites Konzert mit Texten des HOHELIEDs aus einer italienischen Sammlung des 18. Jahrhunderts mit Kompositionen von u. a. John Dunstable, Claudio Monteverdi, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Ludwig Senfl und Heinrich Schütz. Die Transkriptionen verdanken die 11 Vokalisten der engagierten, musikwissenschaftlich fundierten Arbeit zweier Ensemblemitglieder Gerd Eichler und Peter Rottländer.

 

Die musikalische Arbeit mit dem Kammerchor capella vocale Iffeldorf, elf engagierten Sängerinnen und Sängern aus Iffeldorf und Umgebung entwickelt jährlich zwei bis drei thematisch konzipierte, teilweise mit Texten oder szenisch ergänzten geistliche und weltliche Konzertprogrammen. Es erklingen sowohl Werke der Renaissance und des Barock (u. a. William Byrd, Henry Purcell und Johann Sebastian Bach) als auch Chorkompostitionen der Romantik (insbesondere Fanny Hensel).

 

Da die Mitglieder von cantar e suonar zum Teil extern leben entfallen zur Zeit die Auftrite des Ensembles.

 

Die anstehenden Gottesdienstmusiken und Konzerte von capella vocale Iffeldorf finden Sie auf http://www.capella-vocale-iffeldorf.de/index.php?id=auftritte

 

Weitere Vorbereitungen gelten den musikalischen Einlagen während der Ausstellung 8amBach vom 20. bis 22. August 2020 mit Sätzen aus den Violinsonaten von Johann Sebastina Bach

 

dem 3. Donnerstag im November - 19. November 2020 - mit Liedern von Clara Schumann

 

und den Konzerten mit Violinsonaten von Johann Sebastian Bach mit der Stuttgarter Kollegin Sonolo Imai-Stastny

 

sowie dem vollständigen Wohltemperierten Klavier - diesmal vorraussichtlich nur auf dem Cembalo - im Herbst 2021.