Jeden Tag gegen 12
Jeden Tag gegen 12

HOF AM MÜHLBACH

 

ADVENTSKALENDER 2021

2.12.2021

 

Türchen 3

Leonhard Schlögel

Wessobrunn Kloster und Atelier

Nachweis: http://www.pfarrei-wessobrunn.de/kirche-und-kapellen.html

 

Am Brunnen vor dem Tore

Wessobrunn, das Dorf in dem Brunnen, Tor und die TASSILO-Linde das Dorfbild bestimmen


HOF AM MÜHLBACH

Adventskalender 2021

Archiv

Dies war das Adventstürchen zum 2. Dezember 2021

Eine kleine Stärkung:

Wie im letzten Jahr – diesmal aber eine Variation von Baumkuchen. Das Rezept stammt aus der Sendung „Das große Backen“ 2021 in SAT1.

Besondere Neugier erweckte in diesem Jahr das Matcha – Teepulver, das in Japan das Aroma ganz besonders feiner Gebäcke anreichert. Es färbt den Geschmack in eine herbe Richtung, die Farbe wird lindgrün und kontrastiert in unserem Rezept mit dem hellen Vanillegrundteig

 

Baumkuchen – Torbögen

 

Vorbereitungszeit: 90 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Insgesamt: 120 Minuten

 

Den Ofen auf 250°C Grill vorheizen.

Temperatur: 220°C Grill

Backform: PME-Form 20x20x10cm

Die Backform mit Backtrennspray einsprühen und mit zwei sich kreuzenden, überstehenden Backpapier-Streifen in den Maßen 20 cm x 40 cm auskleiden.

 

 

12         Eier – trennen

200 g    Marzipan-Rohmasse

8 EL     Amaretto

500 g    Butter zimmerwarm

2           Vanilleschoten

200 g    Speisestärke

500 g    Zucker

300 g    Mehl

2           Prisen  Salz

14 g      Matcha

100 g    Aprikosenkonfitüre

 

 

Schritt 1: Zubereitung der Zwei-Kessel-Masse

 

Für den Matcha-Baumkuchen zunächst das Marzipan per Hand in der Schüssel der Küchenmaschine mit etwas Amaretto weich kneten.

Mit dem Schneebesen in der Küchenmaschine aufschlagen und die Butter dabei nach und nach dazu geben.

Eigelb, Vanillemark und den restlichen Amaretto nach und nach dazu geben und sehr schaumig rühren.

 

Parallel dazu das Eiweiß und das Salz mit dem Handrührgerät aufschlagen, den Zucker nach und nach dazu geben und alles halb steif schlagen. Die Speisestärke dazu geben und steif schlagen.

 

Die Marzipan-Masse in eine große Schüssel umfüllen. Nun zunächst ein Drittel des Eiweißes unter die Marzipan-Masse heben, dann das restliche Eiweiß und das gesiebte Mehl immer abwechselnd vorsichtig unterheben.

 

800 g der Baumkuchenmasse entnehmen und in eine zweite Schüssel umfüllen. Unter diese 800 g den Matcha vorsichtig unterrühren, bis er gleichmäßig verteilt und die Masse grün eingefärbt ist.

 

Schritt 2: Backen der Zwei-Kessel-Masse

 

Eine gestrichene Schöpfkelle (die Schöpfkelle gibt hier das Maß des Teiges vor) der weißen Baumkuchenmasse in die Form geben, dabei die Kelle vollständig mit einem Teigschaber auskratzen. Die Masse mit einer Winkel-Palette glatt verstreichen, dann zum Backen auf die 2. Schiene von unten in den Ofen geben.

 

Sobald die Schicht goldgelb ist, die Form aus dem Ofen holen und die nächste Schicht aufstreichen, was wiederum einer gestrichenen Kelle entspricht, die vollständig entleert werden muss. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis 5 weiße Schichten gebacken sind. (Vor dem Aprikotieren werden die unteren beiden Schichten abgeschnitten. Sie sind meist ungeliechmäßig und dunkel)

 

Achtung: Um eine gleichmäßige Backfarbe zu erreichen, die Form evtl. während des Backprozesses drehen. Damit der Ofen aber die Temperatur behält, die Ofentür so wenig wie möglich und nur kurz öffnen.

 

Anschließend 2 Schichten mit der grünen Matcha-Baumkuchenmasse backen, darauf folgen 2 Schichten mit der weißen Baumkuchen-Masse. Dann wieder 2 grüne, 2 weiße, 2 grüne und zum Schluss 2 weiße Schichten backen. Nach der vorletzten weißen Schicht den Ofen auf 220°C Grill herunterschalten. Die letzte weiße Schicht einfüllen, bei dieser niedrigeren Temperatur backen und darauf achten, dass sie nicht verbrennt. Am Ende sind insgesamt 17 gebackene Schichten vorhanden.

 

Schritt 3: Für die Torbogen-Form

 

Den fertig gebackenen Teig aus 17 Schichten noch 5 min in der Form stehen lassen und mithilfe von zwei Bäckerscheiben zunächst stürzen, dann die Form abziehen und den Kuchen wieder zurückdrehen. Den Kuchen anschließend 5 min auskühlen lassen und das Backpapier lösen. Danach – wenn der Kuchen durch das Abkühlen eine gewisse Stabilität gewonnen hat die untersten 3 dunkler gebackenen Schichten mit einem scharfen Messer gerade abschneiden.

 

Den 16 cm Ø Ring mittig auf den Block auflegen und mit einem glatten scharfen Messer am inneren Rand entlang einen kreisrunden Kuchen herausschneiden. Auf den runden Kuchen nun mittig den 8 cm Ø Ring auflegen und am inneren Rand entlang mit dem Messer den Mittel-Kreis herausschneiden.

 

Den Kuchen jetzt mit einem scharfen glatten Messer exakt in der Mitte teilen. Die äußeren Ecken und die beiden Halbkreise in der Mitte wegnehmen (die Reste können in verschiedene kleinere Formen geschnitten werden und ggf. mit einer Kuvertüre in „Praliné“ verwandelt werden – der Phantasie ist keine Greze gesetzt), so dass zwei identische Halbkreis-Bögen entstehen. Die Bögen auf ein Gitter aufrecht stellen und aprikotieren.

 

Schritt 4: Fertigstellung

 

Die Aprikosenkonfitüre in einer Kasserolle einmal aufkochen lassen. Die Baumkuchenbögen mit einem Pinsel nur den äußeren Bogen und die beiden Seitenflächen aprikotieren.

 

Zu Ehren Davids

 

Türchen 1 zum 1.12.2021

Miniatur König Davids aus dem Egbert-Psalter (10. Jahrhundert)

Unser Wunschdenken:

 

Macht hoch die Tür - die Tor' macht weit

 

ganz ohne GGGGGGGG

Dies war das -3. Adventstürchen - es beginnt der Weg ... 

1. Advent 2021

Nachweise:

Anfang aus AUDIYOU - Kiesweg von KEKSVERNICHTERIN gefolgt von Henry Purcell Prelude - affettistrumentali

Nächstes Konzert - vielleicht auch als 1 zu 1 Konzert

in jedem Falle auch getestet bitte

 

bitte anfragen!!

 

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 19 Uhr

ANNE VOIT-ISENBERG - SAITEN-FROST

 

*

Noch sollte ich sie stehen lassen - die Ankündigung der winterlichen Assoziationen auf dem Cembalo, auch wenn meine Einschätzung der Situation sehr wenig optimistisch ist.

Für uns gilt Vorsicht - trotz gelungener und gut verarbeiteter Boosterimpfung.

 

Das Jahr war angefüllt von ausgefallenen, verkürzten und verschobenen Veranstaltungen.

Oft war das Virus schneller als die Wiederholung eines Termins. 

 

Das eigene aktive Musizieren ohne Publikum erlaubte in der Atempause des Sommers war lang genug, um mit den beiden Ensembles cantar e suonar und capella vocale Iffeldorf gute Erfahrungen mit einem der Jubilare des nächsten Jahres zu machen. Heinrich Schütz und seine geistliche Chormusik von 1648 weckt unsere Neugier - die, eines jeden Ensemble für sich, aber auch die Neugier und Sangeslust beider Gruppen gemeinsam. 

Leider sind die beiden Ensembles nicht vollständig, da persönliche Sorgen und Aufgaben einige von uns fest im Griff haben. Die daraus erwachsenden Ansprüche an Flexibilität aber sind Herausforderungen, die uns ganz neue Arbeitsweisen erfahren ließen.

 

So wie im letzten Jahr, konnte eine Ausstellung den September bereichern. Den Künstlern sei auch hier ein dank ausgesprochen für die kurzfristige Planung und die zeitintensive Anwesenheit.

 

Letztere - die Anwesenheit - wurde erleichtert durch zahlreiche sonnige Tage, ganze Wochenenden, die den Garten bis in den späten Abend als ein kleines Paradies erleuchtete.

 

Wir danken für Ihre/Eure Geduld im Umgang mit den Unwägbarkeiten und hoffen auf das Zusammenkommen im nächsten Jahr.