HOF AM MÜHLBACH

Freitag 13. 10. 2017, 20.11 Uhr

 

ELF NACH JAZZ

 

 

 

82407 Wilzhofen - Hof am Mühlbach - Mühlenstrasse 9

 

Reservierung

 

Mobil: sms 0177-2608077 oder hof-am-muehlbach@live.de

 

 

 

 TRIO-RESSLE/PÖSCHL/JUNGGEBURTH

 

 

 

Wenn sich heutzutage ein Pianist, ein Bassist und ein Schlagzeuger dazu entschließen „Great American Songs“ zu spielen, dann stellen sie sich in eine Traditionslinie, mit der nicht zu spaßen ist.

 

Das Improvisieren über Songs gehört seit vielen Jahrzehnten zu den Lieblingsbeschäftigungen der Jazzmusiker.

 

Dementsprechend lang und eindrucksvoll ist die Liste „definitiver“ Song-Interpretationen.

 

Auf dem Gebiete des Piano-Trio-Jazz hören wir solche nicht zuletzt auf den Alben der Ensembles Bill Evans/Scott La Faro/Paul Motion und Keith Jarett/Gary Peacock/Jack de Johnette.

 

Das auch in der Nachfolge der Klassiker tiefschürfende und eigenständige Auseinandersetzungen mit den Schätzen aus dem „Great American Songbook“ möglich sind, wird in der Jazzszene immer wieder aufs Neue bewiesen.

 

 

 

Für das Trio RESSLE/PÖSCHL/JUNGGEBURTH bleibt die Interpretation der „Standards“ eine

 

Herausforderung, die einerseits Kreativität abverlangt und Freiheit und Experimentierfreude zulässt, die

 

dennoch, bei aller Individualität, in der Tradition des Jazz verwurzelt bleibt.

 

 

 

Josef Ressle hat erfolgreich sein Diplom im Fach Jazzklavier an der Hochschule für Musik in München

 

abgeschlossen sowie sein anschließendes Masterstudium.

 

Er ist Preisträger des BMW Welt Young Artist Jazz Award 2016 und seit einigen Jahren mit verschiedenen

 

Formationen in der Münchner Jazz Szene, aber auch im Ausland aktiv.

 

 

 

Jürgen Junggeburth studierte Kontrabass und E-Bass am Konservatorium Maastricht in den Niederlanden.

 

Viele Jahre in Aachen ansässig, war er in der Aachener Musikszene sowie in der belgischen und

 

niederländischen Jazzszene als Sideman wie auch als Bandleader sehr aktiv. Widmete sich aber auch

 

Projekten aus dem Popularmusikbereich, wie z.B. CD Produktion mit Reinhard Mey. Seit 15 Jahren in Bayern lebend, als gefragter Kontrabassist und Musiklehrer.

 

 

 

Sunk Pöschl, Münchner Urgestein, auf seine spezielle Weise ist er der unvergleichlichste und sensibelste

 

Schlagzeuger der deutschen Jazzszene. Bekannt wurde er schon in den Siebzigern durch mehrfache Gewinne der Phonoakademie mit dem „New Trace Quartet“. Vor allem aber kennt und schätzt man ihn als Trio-Schlagzeuger. Als solcher spielte er mit Dave Burrell, Cris Neville, Bob Dorough und vor allem mit Paul Grabowsky.

 

 

 

 

 

Eintritt 18 € Kinder/Jgdl. frei

 


Sonderkonzert der Konzertreihe „Festlicher Sommer in der Wies“

 

am Samstag, dem 14. Oktober 2017, 16.00 Uhr

 

Heilig-Geist-Kirche Schongau

 

und

 

 

am Sonntag, dem 15. Oktober 2017, 20.00 Uhr

 

Pfarrkirche St. Nikolaus Murnau

 

„William Byrds geheime Messen“

 

 

 

Im Rahmen der Konzertreihe „Festlicher Sommer in der Wies“ singt ein solistisch-besetztes, semiprofessionelles Vokalensemble zwei Messen des englischen Meisterkomponisten William Byrd (1543-1623) in zwei Aufführungen. Byrd komponierte diese großen A-cappella-Werke für geheime Gottesdienste. Katholische Messfeiern waren im Elisabethanischen Zeitalter verboten und wurden mit schweren Strafen geahndet. Christian Jungwirth, Schauspieler und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk, liest aus dem Act of Uniformity (1559), der Gesetzesgrundlage für diese religiöse Unterdrückung, und aus „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ von Martin Luther (1483 – 1546), einem zentralen Werk für dessen Theologie. Zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ werden diese Texte dann einer katholischen Psalmvertonung gegenübergestellt, dem Miserere KV85 des vierzehnjährigen W.A. Mozarts (1756 – 91). Diese unvollständig gebliebene Komposition wird ergänzt mit der Uraufführung des 2017 entstandenen Werkes supplementum von Christoph Garbe, dem Künstlerischer Leiter des Festlichen Sommers in der Wies.

 

Der Eintritt ist frei, ein Unkostenbeitrag wird erbeten.

 

Es singen Zwantje Bergmann, Anne Isenberg, Mathias Kirchhofer, Ursula und Christoph Garbe. Es liest Christian Jungwirth.

 

 

Rückfragen bitte an Christoph Garbe, Tel. 0160 97 99 38 27 oder kontakt@klangsucher.de, www.klangsucher.de

 

Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V.

 

Am Schwarzenbach 5 86920 Denklingen

 

08243-2783 info@wieskonzerte.de www.wieskonzerte.de

 

 

 


DIE LANGE LUTHERNACHT – MÜNCHEN

 

27. 10. 2017

 

21 Uhr

 

Evangelisch-Lutherische Carolinenkirche, Sarasatestraße 16, 81247 München

 

23 Uhr

 

Himmelfahrtskirche München-Sendling, Kidlerstr. 15, 81371 München

 

 

 

11.11.2017

 

19 Uhr

 

Johanniskirche Feldafing, Höhenbergstr. 10, 82340 Feldafing

 

 

 

RE-FORMARE

 

Motetten zur Reformation

 

von

 

 

 

Heinrich Isaac, Johann Walter, Hans Leo Hassler, Michael Prätorius und Ludwig Senfl

 

 

 

es singen

 

cantar e suonar

 

 

 

Einstudierung Anne Voit-Isenberg

 

 

 

Gotteslob (Optime divino - H. Isaac, Erhalt uns Herr bei Deinem Wort - J. Walter) und Versöhnung stehen im Vordergrund des Refomationskonzertes von cantar e suonar. Es fehlt nicht an der Huldigung an die „feste Burg“ (M. Prätorius) und dem Segen des „Vater unser“ (H. L. Hassler). Im Sinne des 133.Psalms „Seht doch, wie gut und schön ist es, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen“ (L. Senfl) verabschieden wir das Lutherjahr und hoffen, dass ein „Miteinander“ daraus hervorgeht.

 

cantar e suonar:
Das Vokalensemble cantar e suonar wurde 2009 gegründet. Es widmet sich der frühen geistlichen Barockmusik Europas und fühlt sich der deutschen und italienischen Rhetorik des 16. und 17. Jh. besonders nahe. Durch die langjährige gemeinsame Erfahrung im Bereich der Alten Musik entstehen - angeregt durch die musikwissenschaftlich und vokal vorgeprägten Sänger und Sängerinnen - neue Programme, die von Anne Isenberg einstudiert werden. Seit 2012 stehen im Focus die Komponisten Domenico Mazzocchi, Heinrich Schütz und Ferdinando di Lasso.

 

 

 

Eintritt frei

 


Freitag, 24.11.2017, 20 Uhr
Evangelische Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Konzert mit Anne Voit-Isenberg am Cembalo

Das Motto dieses Abends heißt „Toccare - berühren“. Die Zuhörer sollen sich berühren lassen von den Klängen des Cembalos. Besondere Musik für dieses besondere Instrument steht  im Focus dieses Konzertes: Es sind  die Kompositionen des Stuttgarter Komponisten Johann Jakob Froberger (1616 -1667), der in seinen  Werken das Temperament der italienischen und das Zartgefühl der französischen Musik miteinander verband.


Eintritt: 8 Euro - Studenten/Schüler 4 Euro

 

 

Johann Jacob Froberger (1616 - 1667)

 

Kompositionen für Tasteninstrumente zwischen Wien, Rom und Paris

 

 

Begegnungen insbesondere mit Girolamo Frescobaldi und Louis Couperin beeinflussen die Kompositionen Johann Jacob Frobergers. Die Gestaltung der Akkordkaskaden, der Umgang mit modaler Harmonik und unberechenbarer Chromatik fordern Spieler und Zuhörer gleichermaßen heraus.  Frobergers Erfahrungen mit improvisatorischen Mitteln, sein Umgang mit den tradierten Tanzformen und seine ausgeprägte Empfindsamkeit spiegeln sich in den Werken der ihm nachfolgenden deutschen Komponisten wider. Die kreativen Spiele finden in den Toccaten Johann Sebastian Bachs ein geordnetes Sytem und damit einen sicheren Hafen.

 

Anne Voit-Isenberg - Cembalo/Clavichord